Jahrestagung am 25. Februar 2012
siehe Veranstaltungen

Psychosomatik 2012 Programm_Web.pdf

Die Österreichische Gesellschaft für Psychosomatik in der Inneren Medizin – wer ist sie, was kann sie, wie arbeitet sie?

Gegründet wurde sie 1978, ausgehend von einem Proponentenkommitee, welches Prim. Dr. Peter Weiss auf die Beine stellte. Bis auf wenige sind die Gründungsmitglieder bis heute aktiv an der Gestaltung und Lebendigkeit der Psychosomatik in der österreichischen Medizin beteiligt. So finden sich mittlerweile anerkannte Arbeitsgruppen in den internistischen Fachgesellschaften, in denen die spezifische Weiterentwicklung und Integration erfolgt. Zu nennen wären die AG für psychosomatische Gastroenterologie, AG für Psychokardiologie und die AG für Psyche und Diabetes. Die meiste Arbeit an der Integration psychosomatischen Wissens und therapeutischen Handelns ist jedoch unseren Mitgliedern zu verdanken, die in ihrer täglichen Arbeit die integrative Haltung umsetzen und trotz Schwierigkeiten, die das oft enge medizinische Korsett in den Institutionen bedeutet, weiterarbeiten.

Die Gesellschaft bietet ein Forum für alle in der Inneren Medizin Tätigen, sich auszutauschen, sich fortzubilden und Unterstützung zu finden, bei der Umsetzung integrativ psychosomatischer Arbeit.

Einzelne Mitglieder sind in berufspolitischen Institutionen aktiv, um die zukünftige Sicherung dieses Versorgungsangebotes für Patientinnen und Patienten zu gewährleisten, z.B. Univ. Prof. Dr. Gabriele Moser durch Mitarbeit im obersten Sanitätsrat, wo derzeit eine Arbeitsgruppe “Psychosomatik” über zukünftige Versorgungsmodelle und Ausbildungsvoraussetzungen stattfindet.

Andere Mitglieder sind in der Lehre bzw. in der Forschung tätig.

Wir versuchen die unterschiedlichen Schauplätze zu sammeln, Informationen zu bündeln und sie für die Praxis tauglich zu gestalten. Die Homepage soll zu individueller Vernetzung und zum Austausch der einzelnen Mitglieder beitragen.

Wir danken für Ihr Vertrauen in unsere Arbeit und wünschen uns viele Informationen über Ihre Tätigkeit, die oft Mut und Ausdauer verlangt.

Dr. Evelyn Kunschitz, Juni 2010